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Informationsfahrten nach Brüssel und Straßburg

Foto: Europäisches Parlament
Foto: Europäisches Parlament

Zweimal im Jahr biete ich interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, an einer von meinem Büro organisierten 2- bzw. 3-tägigen Reise teilzunehmen und die Arbeit des Europäischen Parlaments in Brüssel oder in Straßburg kennenzulernen. Für diese Reise werden vom Europäischen Parlament Zuschüsse gewährt. Diese decken aber  die Kosten nicht vollständig ab, so dass alle Teilnehmer einen Eigenbeitrag zahlen, der für jede Reise neu festgelegt wird und um die 120,- Euro liegt. Beachten Sie bitte, dass diese Reisen sich vor allem an interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Hamburg und Umgebung richten und daher von Hamburg aus starten und dort wieder enden.

Aufgrund der sehr hohen Nachfrage und der begrenzten Teilnehmerkontingente sind die Plätze für 2017 bereits alle vergeben. Gerne bieten wir wieder Fahrten im Jahr 2018 zum Europäischen Parlament nach Brüssel und Straßburg an. Melden Sie sich hierzu bitte bei meinem Hamburger Büro, das entsprechende Listen der interessierten Personen führt.

Natürlich heiße ich auch selbstorganisierte Gruppen in Brüssel oder Straßburg willkommen. Vereinbaren Sie gerne einen Besuchstermin.

Informationsfahrt nach Brüssel

Nach Brüssel fahren wir mit einem komfortablen Bus oder der Bahn und verbringen zwei Nächte in einem schönen Hotel. Auf dem Programm stehen in der Regel der Besuch:

  • des Europäischen Parlaments, Diskussion mit Knut Fleckenstein
  • der Europäischen Kommission
  • des Rats der Europäischen Union
  • des Hanse Office (Interessenvertretung der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein in Brüssel)
  • eine Stadtführung und ein
  • Abendessen mit Knut Fleckenstein

Der finanzielle Eigenanteil pro Person beträgt – bei Unterbringung im Doppelzimmer – circa 120,- Euro (Einzelzimmerzuschlag 60,- bis 90,- Euro).

Im Preis enthalten sind die Bus- bzw. die Bahnfahrt, die Übernachtungen mit Frühstück, ein geführter Stadtrundgang, ein gemeinsames Abendessen mit Knut Fleckenstein und wenn möglich ein Mittagessen in der Besucherkantine des Europäischen Parlaments. Die Besuche bei den europäischen Institutionen sind selbstverständlich kostenfrei.

Informationsfahrt nach Straßburg

Foto: Europäisches Parlament
Foto: Europäisches Parlament

Nach Straßburg, der Hauptstadt Europas, fahren wir mit der Bahn. Es geht bis Baden-Baden und von dort weiter mit dem Reisebus bis nach Achern. Dort verbringen wir drei Nächte in einem schönen Hotel nahe der französischen Grenze. Auf dem Programm stehen u.a. der Besuch:

  • des Europäischen Parlaments, Diskussion mit Knut Fleckenstein
  • des Europarats,
  • des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte,
  • eine Stadtführung,
  • eine Weinprobe und 
  • ein Abendessen mit Knut Fleckenstein.

Der finanzielle Eigenanteil pro Person beträgt – bei Unterbringung im Doppelzimmer – circa 130,- Euro (Einzelzimmerzuschlag ca. 90,- Euro).

Im Preis enthalten sind die Bahnfahrt, die Übernachtungen mit Frühstück, ein geführter Stadtrundgang, eine Weinprobe, ein gemeinsames Abendessen mit Knut Fleckenstein und ein Mittagessen in der Besucherkantine des Europäischen Parlaments. Die Besuche bei den europäischen Institutionen sind selbstverständlich kostenfrei.

Kontakt zum Hamburger Büro

Kurt-Schumacher-Allee 10
20097 Hamburg

Telefon:+49 (0)40 280 955 82
Fax:+49 (0)40 280 568 89
Email:europa(at)knut-fleckenstein.eu


Ihr Kontakt:
Ana Kuschmierz

Bericht zur Hamburger Besuchergruppe in Brüssel 2013

Vom 4. bis 6. September besuchte wieder auf Einladung von Knut Fleckenstein eine Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger aus Hamburg die Europäischen Institutionen in Brüssel. Nach Busfahrt und Ankunft im Hotel nahe der Grand Place stand erst einmal eine Stadtführung auf dem Programm. Diese bot Gelegenheit einen ersten Eindruck der Stadt zu gewinnen und einiges über die Geschichte Brüssels zu erfahren.

Die Inspektion der Europäischen Institutionen begann mit einem Besuch beim Europäischen Parlament. Dort traf die Gruppe auch auf Knut Fleckenstein, der sich nach einem Einblick in seine parlamentarischen Aufgaben auch zu einer längeren Diskussionsrunde Zeit genommen hatte. Themen waren unter anderem der Hamburger Hafen und das Port Package, die NSA-Affäre oder allgemeine Fragen inwiefern Europa jeden Einzelnen betrifft und wie überhaupt genau die EU arbeitet.

Nach dem Treffen mit Knut Fleckenstein stand noch ein Mittagessen in der Besucherkantine auf dem Programm und Zeit für einen weiteren kleinen Rundgang oder einen anschließenden Kaffee.

Gegen Mittag brach man dann gemeinsam zur Europäischen Kommission auf. Wegen einiger Straßensperrungen und Baustellen ging es nicht wie ursprünglich geplant mit dem Bus dorthin; ein kurzer Spaziergang durch das sommerliche Brüssel stellte die angenehmere, aber vor allem auch schnellere Alternative dar.

In der Kommission erwartete die Gruppe ein netter Herr, der durch die Institution führte und versuchte, die komplizierten Abläufe der Arbeit der EU-Kommissare aufzuschlüsseln. Nicht einfach in Anbetracht der Hitze und Fülle an Informationen aus dem Parlament! Visuelle Eindrücke der EU-Kommissare und eine große Wand mit Zeitstrahl über Geschichte und Errungenschaften der Kommission waren da hilfreich. Im Sitzungssaal hielt dann, nach ein paar technischen Problemen, der deutsche EU-Kommissar für Energie Günther Oettinger eine kurze Willkommensansprache - leider nur in digitaler Form auf Leinwände projiziert. Nach weiteren Erklärungen zur Kommission war wieder Zeit für ein paar Fragen und Diskussionen.

Durch die kurzen Entfernungen zwischen den verschiedenen EU-Institutionen wurde auch zum Ausschuss der Regionen der Fußweg bevorzugt. Auch hier wurde in einem der Sitzungssäle von einer netten jungen Dame ein Vortrag zur Arbeit des Ausschusses gehalten. Besonderes Interesse galt selbstverständlich den Vertretern Hamburgs im Ausschuss der Regionen.

Der Abend blieb frei zur persönlichen Gestaltung und bot Gelegenheit die vielen neuen Informationen und Eindrücke zu besprechen und zu verarbeiten.

Nachdem alle im Hotel ausgecheckt hatten ging es Freitagmorgen zum Hanse-Office, der Vertretung Hamburgs bei der Europäischen Union - dieses Mal wieder mit dem Bus. Beim Betreten des Hanse-Office wurde erst einmal gestaunt: Architektur, Stuckverzierungen und auch die Ausstellung einiger Bilder von Armin Mueller-Stahl erregten die Aufmerksamkeit. Bevor es mit einer Präsentation zur Arbeit des Hanse-Office losging, standen Kaffee, Wasser und Kekse zur Stärkung bereit. Die Erklärungen von Christoph Frank zur Geschichte, Arbeit und Bedeutung der Vertretung Hamburgs in Brüssel waren spannend und anschaulich. Auch hier bot sich abschließend Zeit für Fragen an den Mitarbeiter des Hanse-Office.

Nach einigen weiteren Minuten, in denen die Bilder Armin Mueller-Stahls und auch das Gebäude noch einmal die gebührende Aufmerksamkeit fanden, traten die Hamburger nach drei durchaus gelungenen Tagen den Rückweg an - mit vielen neuen Erkenntnissen über Europa im Gepäck.

 

Bericht zur Straßburg-Fahrt im November 2010

Vom 21. – 25. November fand die dritte Informationsfahrt zu den europäischen Institutionen statt. Zum zweiten Mal in diesem Jahr stand wieder Straßburg auf dem Programm. Teilgenommen haben 50 Hamburgerinnen und Hamburger.

Die Gruppe traf sich am Hamburger Hauptbahnhof und fuhr gemeinsam bis nach Baden-Baden. Dort ging es mit dem Reisebus weiter zum Hotel im badischen Achern. Am Abend nahmen die Reisenden an einer Weinprobe bei der Alde Gott Winzergenossenschaft in Sasbachwalden teil. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten des Kellers stärkten sich die Teilnehmer am Buffet und probierten verschiedene Weine. Knut Fleckenstein kam zur Weinprobe dazu und nutzte die Gelegenheit, die Gäste zu begrüßen und sich kurz vorzustellen.

Der nächste Tag begann mit einer Informationsveranstaltung beim Europäischen Bürgerbeauftragten. Seit 1992 wird er vom Europäischen Parlament für jeweils fünf Jahre gewählt. Seine Aufgabe ist es, Missstände aufzudecken und Lösungsvorschläge für Probleme der Bürger bei den EU-Gremien zu unterbreiten. Er ist unabhängig und unparteilich. Alle Bürger, Einwohner, Unternehmen und Organisationen in der EU können sich mit Beschwerden an ihn wenden. Der Bürgerbeauftragte schreitet ein, wenn es um eine Verletzung der Menschenrechte geht, ungerechte Behandlung, Diskriminierung, Machtmissbrauch, Fehlen oder Verweigern von Informationen, unnötige Verzögerungen oder Verfahrensfehler. Beschwerden können bei ihm eingereicht werden, wenn man zuvor vergeblich versucht hat, das Problem mit der betreffenden EU-Institution zu klären beziehungsweise der Missstand trotz Beschwerde nicht beseitigt wurde.

Danach schloss sich ein Vortrag über die europäischen Institutionen mit Schwerpunkt „Europäisches Parlament“ bei der Friedrich-Ebert-Stiftung an. Das war eine kurzweilige und spannende Einführung für den Besuch im Europäischen Parlament, der nach einer Mittagspause in der Besucherkantine des Parlaments folgte. Zunächst erzählte eine Mitarbeiterin des Besucherdienstes etwas über die Arbeit der EU-Abgeordneten und über die Machtkonstellation Parlament – Europäischer Rat – Kommission. Knut Fleckenstein kam dann dazu und berichtete von seinen Arbeitsgebieten. Die Hamburger konnten Fragen stellen und diskutieren. Das Programm im Parlament wurde mit dem Besuch der Besuchertribüne des großen Plenarsaals abgerundet. Hier konnten die Teilnehmer eine Plenarsitzung verfolgen und die Arbeit der Dolmetscher beurteilen. Die Gruppe hatte Glück, weil gerade eine aktuelle Debatte im Gange war, nämlich die Aussprache über die gescheiterten Verhandlungen zum EU-Haushalt. Auch der Präsident der Europäischen Kommission Barroso war noch anwesend.

Der dritte Tag führte die Gruppe zunächst zum Europarat. Der Europarat hat heute 47 Mitgliedsstaaten und umfasst damit fast alle Staaten Europas. Er wurde am 5. Mai 1949 gegründet, um in ganz Europa gemeinsame und demokratische Prinzipien zu entwickeln. Ziel des Europarates ist die Förderung der Demokratie sowie der Schutz der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit. Grundlage hierfür sind die Europäische Konvention für Menschenrechte sowie andere Referenztexte zum Schutz des Einzelnen. Zum Europarat gehört auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Der Gerichtshof garantiert für alle Europäer bzw. in einem europäischen Staat lebenden Bürger die in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerten Rechte. Er steht Staaten und Einzelpersonen unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit offen. Alle 47 Mitgliedsstaaten des Europarates sind Vertragsstaaten der Konvention und stellen einen Richter. Ein Referent der Ständigen Vertretung Deutschlands beim Europarat beantwortete viele Fragen zu Arbeitsweise und Aufgaben des Europarates.

Am Mittag hatten dann alle Freizeit und konnten in der sehenswerten Straßburger Altstadt den Kopf wieder etwas frei bekommen. Bei kaltem Wetter begann am Nachmittag eine zweistündige Stadtführung, für die die Gruppe in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt wurde. Als Abschluss eines anstrengenden Tages wartete auf die Teilnehmer ein leckeres Abendessen in einem echt elsässischen Restaurant. Knut Fleckenstein hatte zum Essen seinen Kollegen Udo Bullmann eingeladen, der kurz aus seinem Ausschuss „Währung und Finanzen“ berichtete. An erster Stelle standen dabei natürlich die Krise in Irland und anderen europäischen Ländern und der Umgang damit.

Am vierten Tag ging es dann mit dem Bus wieder bis zum Bahnhof Baden-Baden und von dort weiter nach Hamburg.

Diese Woche:

Liebe Besucherinnen,
liebe Besucher,

vielen Dank für Ihren Besuch auf meiner Homepage und Ihr Interesse an meiner Arbeit.
Wenn Sie tagesaktuell meine Arbeit im Europäischen Parlament verfolgen wollen, dann klicken Sie bitte hier: 

Media

 Kommentar zu Junkers Rede zur Lage der Union am 14.09.2016.


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