Persönliches
Seit 50 Jahren lebe ich in Hamburg. Hier bin ich zur Schule gegangen und habe meinen Beruf erlernt. Ich lebe gerne in dieser schönen Stadt.
Seit über 30 Jahren setze ich mich hier für Menschen ein. Sei es als Kommunalpolitiker im Alstertal, sei es im SPD-Landesvorstand. Besonders engagiert habe ich mich für die kulturelle Lebendigkeit in Hamburg. Mit der Gründung des Kulturforums Hamburg und mit meiner Aufgabe als Aufsichtsratsvorsitzender des Ernst Deutsch Theaters leiste ich dafür meinen Beitrag.
Bei allem politischen Engagement - Berufspolitiker bin ich bisher nicht gewesen.
Vielmehr habe ich mein Geld in der Mineralölwirtschaft, im Transportgewerbe, für eine kurze Zeit im Hamburger Rathaus und seit 15 Jahren als Geschäftsführer eines Wohlfahrtsverbandes verdient. Das gibt mir neben beruflichen Erfahrungen auch Bodenhaftung.
Meine Arbeit beim Arbeiter-Samariter-Bund hat mir die soziale Wirklichkeit in Hamburg deutlich vor Augen geführt: Wir müssen darauf achten, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter öffnet. Dafür muss mehr als bisher in Hamburg getan werden. Aber auch in Brüssel kommt es darauf an, die richtigen Grundsatzentscheidungen für eine soziale, gerechte Gesellschaft zu treffen. Dafür will ich mich einsetzen.
Ich habe immer gern Verantwortung übernommen. Sei es in der Familie, gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder bei der Organisation von Soforthilfe für in Not geratene Familien, beispielsweise nach der Elbflut in Sachsen und Tschechien 2002, mit der Verteilung von 13 Millionen Euro Spendengeldern an Betroffene.
Als Europaabgeordneter hat man eine ganz andere Art der Mitverantwortung. Es geht darum, dieses große Friedensprojekt Europäische Union nicht durch eine unsoziale bürgerferne Politik zu gefährden. Die Menschen werden sich wieder stärker mit Europa identifizieren, wenn es gelingt, die EU fortschrittlicher, d. h. sozialer und gerechter zu gestalten.
Ich werde in Hamburg weiterhin Präsenz zeigen. Nur wenn die Menschen in Hamburg wissen was ihr Abgeordneter in Brüssel tut und dass er Ihre Interessen vertritt, kann das Vertrauen in die europäische Politik und in das Europäische Parlament wachsen.
Persönliches

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
bedingt durch den belgischen Generalstreik am Montag bin ich schon am Sonntag in Brüssel gelandet und hatte somit etwas mehr Zeit die Woche vorzubereiten. Das ist gut, denn hier geht es Schlag auf Schlag.
Martin Schulz hat am Montag eine erste gute Rede auf dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs gehalten. Er forderte mit deutlichen Worten, gleichberechtigt mit anderen Institutionen an den Verhandlungen beteiligt zu werden. Ein europäischer Fiskalpakt ohne parlamentarische Kontrolle sei inakzeptabel, so Schulz. Rede von Schulz
Ich muss mich diese Woche um zwei Berichte kümmern. Einmal stelle ich in der Versammlung der Östlichen Partnerschaft meinen Bericht zu Medienfreiheit in der Region vor. Bei dem zweiten Bericht dreht es sich immer noch um die Europäische Seesicherheitsagentur. Die formellen Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten laufen an und am Dienstag ist unsere erste Verhandlungsrunde.
Zudem wählt die SPD-Gruppe im EP einen neuen Vorstand. Soweit aus Brüssel!
Herzliche Grüße
Ihr Knut Fleckenstein

