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Hanseoffice: Ein bisschen Hamburg in Brüssel

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist seit dem 7. Januar 1985 in Brüssel vertreten. Vor fast 26 Jahren startete das Hanse-Office als das erste deutsche Regionalbüro in Brüssel.

Das Hanse-Office informiert frühzeitig über Vorhaben der Europäischen Union, Rechtsetzungsverfahren und Förderprogramme. Zu den Aufgaben gehört außerdem eine umfassende Unterrichtung der Hamburger Landesregierung zur Koordinierung der Europapolitik. Gleichzeitig ist es Aufgabe des Hanse-Offices, Hamburg als Region Vorort zu repräsentieren, dies geschieht anhand von Veranstaltungen, Begegnungen und kulturellen Ereignissen in Brüssel.

Nicht nur Hamburger Behörden nutzen das Hanse-Office, sondern auch Unternehmern, Verbänden und Kulturvertretern soll die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme mit den für sie wichtigen EU-Ansprechpartnern eröffnet werden.

Seit ein paar Jahren befindet sich die Hamburger Vertretung in einem wunderschönen Jugendstil Gebäude mit kleinem Garten, umringt von herrschaftlichen Häusern, unweit vom politischen Geschehen. 14 Mitarbeiter setzen sich hier engagiert für Hanseatische Interessen in der Europäischen Politik ein.

Die Repräsentanz in Brüssel startete vielbeachtet. Das lag zum einen an der Tatsache, dass das Hanse-Office das erste deutsche Regionalbüro in Brüssel war, und nicht nur die Interessen Hamburgs vertreten sollte, sondern die norddeutschen Interessen insgesamt.

Dem damaligen Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi und Alfons Pawelczyk war es gelungen, mit Wilhelm Haferkamp, dem ehemaligen deutschen Kommissar und Vizepräsidenten der Europäischen Kommission eine Person zu finden, der nahezu keine Tür in der europäischen Hauptstadt verschlossen blieb. Mit seinen Erfahrungen aus der Kommissionsarbeit und seinem Engagement für Norddeutschland war er ein höchst effizienter Vermittler unterschiedlichster Interessen. Unterstützt wurde er von seiner Frau Renée van Hof-Haverkamp, der damaligen Generaldirektorin für die Sprachendienste.

Ab 1987 wurden Schleswig Holsteins Interessen offiziell von dem Hanse-Office mitvertreten. Der Name der Vertretung wurde allerdings nicht verändert, es kamen lediglich neue Mitarbeiter dazu.

Das Hanse-Office ist bis heute eine wichtige Hamburger Institution in Brüssel. Da aus Brüssel inzwischen fast 70 Prozent der Regulierungen kommen, die das Leben der Hamburgerinnen und Hamburger sowie die Hamburger Wirtschaft direkt betreffen, ist es nötig, einen stetigen Austausch zwischen Brüssel und Hamburg zu gewährleisten und ihn weiter auszubauen.

Für einen Hamburger Europaabgeordneten ist das Hanse-Office eine wichtige Anlaufstelle für eine gute Abstimmung bezüglich Hamburger Interessen.
Unterschiedliche Veranstaltungen im Hanse-Office bringen die hanseatische Kultur den anderen europäischen Regionen näher. Schauen Sie doch einmal im Internet bei den aktuellen Veranstaltungen des Hanse-Office vorbei.
Wenn Sie mehr über das Hanse-Office erfahren möchten können Sie gerne die Homepage besuchen.
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 Kommentar zu Junkers Rede zur Lage der Union am 14.09.2016.


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