Pressemitteilungen

6.07.2010

"Nach Luft und Bahn nun auch die See"

Europäisches Parlament stimmt für bessere Fahrgastrechte im Seeverkehr

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments haben sich am Dienstag in Straßburg für bessere Passagierrechte bei Seereisen ausgesprochen. Mit der Annahme des Berichts wird es bei Seereisen zukünftig vergleichbare Fahrgastrechte wie im Flug- und Bahnverkehr geben. Die Sozialdemokraten konnten noch bis zuletzt wesentliche Positionen gegenüber dem Ministerrat durchsetzen und dadurch einen vertretbaren Kompromiss erzielen.

Kern des Gesetzesvorschlages ist es, den Passagieren gleiche Rechte in ganz Europa zu geben. "Für die europäischen Verbraucher ist es prima! Egal ob ich in Italien, in Spanien oder sonst wo in Europa bin, meine Rechte als Passagier sind immer dieselben und man kann sie einfordern. Das ist eine enorme Erleichterung, besonders für Urlauber und Urlauberinnen", so Knut Fleckenstein, Mitglied des Verkehrsausschusses.

Die Sozialdemokraten konnten gegenüber dem Ministerrat ihre Position durchsetzen, den Anwendungsbereich der Fahrgastrechte  möglichst breit zu halten und Schiffe ab einer Passagierzahl von 12 Personen einzubeziehen. Jetzt gibt es klare Regeln: Müssen Passagiere warten, müssen die Verantwortlichen bereits nach 90 Minuten Getränke und Snacks anbieten. Bei nicht zu vermeidenden Übernachtungen muss der Beförderer mit bis zu 80 Euro pro Nacht und Passagier dafür aufkommen (maximal drei Nächte).

"Genauso wie im Flug- und Bahnverkehr haben wir nun endlich auch vergleichbare Fahrgastrechte im Seeverkehr", begrüßte Knut Fleckenstein das Ergebnis . "Besonders freut mich, dass wir die Rechte von Personen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität ebenfalls festgeschrieben haben“, sagte Knut Fleckenstein abschließend, "niemand darf wegen seiner Behinderung einfach abgewiesen werden!"

Die Regelungen müssen spätestens 18 Monate nach Inkrafttreten in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.


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Liebe Besucher meiner Website,
am 4.09. werde ich bei der Kundgebung „Hamburg steht auf“ teilnehmen. Rechte Umtriebe und Angriffe gegen Minderheiten und Andersdenkende haben leider in vielen europäischen Ländern wieder zugenommen. Zivilcourage und Engagement für ein solidarisches Zusammenleben ist und bleibt wichtig – auch in unserer Stadt. Als Vorsitzender des Bertini-Preis e.V., der jungen Menschen verliehen wird, die sich dafür einsetzen, Ausgrenzung und Gewalt von Menschen gegen Menschen zu verhindern, erfahre ich immer wieder, wie wichtig es ist, dieses Engagement auf allen Ebenen zu fördern. Deshalb bin ich am Samstag dabei. Ich hoffe, Ihr auch!

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