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"Gleichstellung nur auf dem Papier nützt keiner Frau!" - Internationaler Frauentag am 8. März
Anlässlich der jüngst vorgestellten Daten zur Einkommenskluft zwischen Männern und Frauen fordert der SPD-Europaabgeordneter Knut Fleckenstein mit Blick auf den Welt-Frauentag am 8. März bessere Zugangsmöglichkeiten zu fairen Beschäftigungsverhältnissen und schärfere Maßnahmen gegen Lohndiskriminierung: "Ausgerechnet Deutschland hinkt in Sachen Gleichstellung hinter den meisten anderen europäischen Staaten hinterher."
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes verdienen Frauen in der Bundesrepublik noch immer fast ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen. Durchschnittlich lag der Stundenlohn von Männern 2008 um 23,8 Prozent über dem der Frauen. Damit ist die Einkommenskluft in Deutschland bedeutend tiefer als die des EU-Durchschnitts mit 18 Prozent.
Daher begrüßt Knut Fleckenstein den Vorstoß von EU-Kommissarin Viviane Reding, berufstätigen Frauen zu gleichem Lohn wie Männern zu verhelfen. "Notfalls müssen Unternehmen im 21. Jahrhundert mit Strafgeldern zur Zahlung gleicher Löhne gezwungen werden, um dem mittelalterlichen Lohndumping endlich ein Ende zu bereiten."
Zudem könnte die Einführung eines flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns schon viel bewegen. "Dieser würde für viele Frauen einen wichtigen Schritt hin zur Existenzsicherung, zur Vermeidung von Armut, zu materieller Unabhängigkeit sowie Anerkennung ihrer Arbeit und Leistung bedeuten", fasst Knut Fleckenstein zusammen.
Darüber hinaus ist ein Ausbau der sozialen Infrastruktur dringend erforderlich. Denn, um Müttern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, werden dringend mehr Krippen- und Kindergartenplätze benötigt. "Die Kinder-oder-Beruf-Frage, die sich noch heute viele Frauen gezwungenermaßen stellen müssen, sollte längst in die Mottenkiste gehören! Gleichstellung nur auf dem Papier nützt keiner Frau. Der freie und kostenlose Kindergartenplatz um die Ecke dagegen umso mehr", so Knut Fleckenstein abschließend.
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Das Europäische Parlament verabschiedet sich in die parlamentarische Sommerpause. Für mich heißt das: Zeit für einen Rückblick über mein erstes Jahr als Europaabgeordneter für Hamburg, Zeit zum Schmieden neuer Pläne und auch Zeit zum Sammeln neuer Kräfte. Endlich Urlaub mit meiner Familie!
Den Monat August werde ich für Termine in Hamburg nutzen. Und bevor es zurück nach Brüssel geht, poliere ich noch meine Englischkenntnisse in London auf.
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