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TEN-T: Hamburg als Dreh- und Angelpunkt

Die neu ausgerichtete europäische Verkehrspolitik wird einen wichtigen Beitrag zum europäischen Zusammenhalt liefern und ist Voraussetzung für einen wettbewerbsfähigen Binnenmarkt. Ohne leistungsstarke, grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen kann Europa nicht wachsen. Wir stärken nicht nur die Anbindung von Regionen, sondern auch die Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger, sei es auf der Straße, Schiene, auf dem Wasser oder in der Luft.

Mit der neuen Politik stellt die EU-Kommission gleichzeitig dringend benötigte Finanzmittel im Rahmen der "Connecting Europe" Fazilität (CEF) bereit (26 Mrd. Euro für 2014-2020).  Die strategische Planung der Verkehrsinfrastruktur ist durch die Festlegung eines Kernnetzes, das bis 2030 fertiggestellt sein muss und neun Kernnetzkorridore umfasst, zukünftig vor allem auf einen europäischen Mehrwert ausgerichtet. Das bisher sehr flickenteppichartige Verkehrsnetz wird so durch bessere Priorisierung und wirksame Nutzung der knappen Resources in ein wirklich europäisches Netz umgewandelt.

Sowohl der Hamburger Hafen, als auch der Flughafen sind wichtige Knotenpunkte des Kernnetzes. Dazu kommen zahlreiche Verbindungen entlang der Kernnetzkorridore auf der Straße, auf der Schiene und auf den Wasserwegen.

Neun Korridore verbinden 28 Mitgliedstaaten der EU, sechs dieser Korridore führen durch Deutschland und drei davon über Hamburg:

Der Nord-Ostsee-Korridor, der sich von den Nordseehäfen Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam, Bremen und Hamburg über Polen, zur belarussischen Grenze und zu den Ostseehäfen Klaipeda, Ventpils, Riga und Tallin sowie nach Helsinki erstreckt. Er umfasst Schienenstrecken, Straßen, Flughäfen, Häfen, Stadtschnellbahnen, Binnenwasserstraßen und "Meeresautobahn"-Verbindungen nach Finnland.

Der Korridor Orient - östliches Mittelmeer verbindet die deutschen Häfen Bremen, Hamburg, und Rostock über die Tschechische Republik und die Slowakei - mit einer Abzweigung durch Österreich - und verläuft weiter über Ungarn bis zum rumänischen Hafen Constanta und zum bulgarischen Hafen Burgas - mit einer Verbindung in die Türkei - und den griechischen Häfen Thessaloniki und Piräus sowie mittels einer "Meeresautobahn"-Verbindung nach Zypern. Er umfasst Schienenstrecken, Straßen, Flughäfen, Häfen, Stadtschnellbahnen und die Elbe als Binnenwasserstraße.

Der Korridor Skandinavien - Mittelmeer erstreckt sich von der finnisch-russischen Grenze und den finnischen Häfen Hamina Kotka, Helsinki und Turku-Naantali über die "Meeresautobahn" nach Stockholm und - mit einer Abzweigung von Oslo - durch Südschweden, Dänemark, Deutschland - unter Einbindung der Häfen Bremen, Hamburg und Rostock - und Westösterreich zu den italienischen Häfen La Spezia, Livorno, Ancona, Bari, Taranto, Neapel und Palermo sowie "Meeresautobahn"-Verbindungen nach Malta. Er umfasst Schienenstrecken, Straßen, Flughäfen, Häfen, Stadtschnellbahnen und "Meeresautobahnen". Hauptvorhaben sind die feste Fehmarnbelt-Querung und der Brenner-Basistunnel.
Konkrete Projekte die in Hamburg bereits mit europäischen Mitteln gefördert werden:

Diese Woche:

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 Kommentar zu Junkers Rede zur Lage der Union am 14.09.2016.


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