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Im Notfall 112 europaweit

112 ist europaweit gültig. Die 112 ist die einzige europaweite Notrufnummer unter der man in jedem Land der Europäischen Union Hilfe bekommt: den Rettungsdienst mit Notarzt, die Feuerwehr und die Polizei. Auch im EU-Ausland wählt man die 112 ohne Landes- oder Ortsvorwahl, auch wenn auf dem Mobiltelefon kein Guthaben ist. 

Der Euronotruf genießt Vorrang in allen Handynetzen. Er ist unabhängig vom individuellen Netzbetreiber und funktioniert, solange überhaupt ein Handynetz verfügbar ist. Die 112 kann natürlich auch an allen Telefonzellen und Festnetztelefonen vorwahlfrei und kostenlos gewählt werden. Das wissen nur 22 Prozent der EU-Bürger, ergab eine unionsweite Erhebung. Eingeführt wurde die europaweite Notrufnummer 112 im Jahr 1991 auf Vorschlag der Europäischen Kommission und gilt nun in allen EU-Mitgliedsstaaten sowie in Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Anrufer, die die 112 wählen, werden mit einer Leitstelle verbunden. Abhängig von dem jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz wird die Leitstelle den Anruf direkt bearbeiten oder ihn an den zuständigen Notfalldienst weiterleiten. In vielen Fällen ist die Leitstelle mehrsprachig besetzt. Mit den Telekommunikationsvorschriften von Dezember 2009 hat die EU die Bestimmungen für die 112 noch weiter gestärkt. Reisende sollen besser über die 112 informiert werden, der Zugang für Menschen mit Behinderungen soll verbessert werden und darüber hinaus sieht die Roaming-Verordnung vom Juli 2009 vor, dass Bürger per SMS informiert werden, wenn sie in der EU unterwegs sind. Die 112 hat einen echten europäischen Mehrwert, der hilft Leben zu retten. 

Persönliches

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

Für das Europäische Parlament ist eine "grüne Woche" eine Woche, die den Abgeordneten für Termine im Wahlkreis zur Verfügung steht oder auch für Delegationsreisen zu Gesprächen mit Partnerparlamenten. Ich nehme mir Zeit für Hamburg, bevor mich am Mittwoch meine Fraktion zu einer sogenannten "fact-finding mission" in den Kosovo schickt. Dort werde ich politische Gespräche mit verschiedenen kosovarischen und serbischen Politikern, Think Tanks und NGOs führen. Ich werde Ihnen berichten!

Herzliche Grüße
Ihr Knut Fleckenstein

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