Fleckenstein vertritt EU-Parlamentspräsidenten in Sankt Petersburg bei Konferenz zum 65. Jahrestag seit Ende des Zweiten Weltkrieges
Der russische Präsident Dmitri Medwedew eröffnet am 7. April eine Konferenz zum Gedenken des 65. Jahrestages seit Ende des Zweiten Weltkrieges, bei der auch Knut Fleckenstein, Vorsitzender des Parlamentarischen Kooperationsausschusses EU-Russland, in Vertretung des Präsidenten des Europäischen Parlaments sprechen wird.
An der Konferenz der Parlamentarischen Versammlung der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und des Europarates, die in Sankt Petersburg stattfindet, nehmen hochrangige Vertreter aus der Russischen Föderation, des Europarates und der stellvertretende russische Außenminister Andrey Denisov teil.
In Russland gedenkt man am 9. Mai dem 'Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg', wie das Ende des Zweiten Krieges dort genannt wird, mit einer traditionellen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau. In Deutschland wird ein Tag zuvor, am 8. Mai, der Kapitulation Deutschlands gedacht.
Knut Fleckenstein: „Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg birgt viele schmerzhafte und trennende Erfahrungen. Dass wir dieser schrecklichen und leidvollen Zeit gemeinsam gedenken, erfüllt mich mit großer Zuversicht für die Zukunft. Gerade als deutscher Europaabgeordneter empfinde ich Dankbarkeit für das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wird, den polnischen Präsidenten des Europäischen Parlaments bei dieser Gelegenheit in Russland zu vertreten. Für mich ist dies ein Symbol dafür, wie weit wir seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf dem Weg der europäischen Integration fortgeschritten sind.“
Für Knut Fleckenstein ist Sankt Petersburg, der Tagungsort der Konferenz, zudem ein besonderer Ort des Gedenkens an den Zweiten Weltkrieg: Die Bevölkerung des damaligen Leningrad litt von 1941 bis 1944 schwer unter der deutschen Blockade.
Persönliches

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
da am 9. Mai Europatag war, verbringen heute (Montag, der 14. Mai) fast alle Europaabgeordneten aber auch viele EU-Beamte den Tag in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen, um von ihrer Arbeit in und für Europa zu erzählen. Viele gehen für diesen Zweck in ihre alte Schule. Ich habe mir das Gymnasium Ohmoor in Hamburg ausgesucht und freue mich schon auf die Gespräche mit den Schülern.
Sie fragen sich, warum ausgerechnet der 9. Mai Europatag ist? Hier finden Sie die Antwort.
Da ich am Montag noch in Hamburg bin, liegt also ausnahmsweise eine sehr kurze Woche in Brüssel vor mir. Schließlich ist am Donnerstag schon wieder ein Feiertag (Himmelfahrt). In Brüssel müssen wir Europaabgeordneten daher den verbleibenden Dienstag und Mittwoch besonders intensiv zur Vorbereitung unserer nächsten Plenarsitzung in Straßburg in der kommenden Woche nutzen. Ich nehme an einer Reihe von Koordinierungssitzungen teil.
Und falls Sie am heutigen Montagabend mit meinem Fraktionskollegen Jo Leinen und mir über Europas Zukunft diskutieren wollen, dann freue ich mich, Sie heute um 19 Uhr im Baseler Hof zu sehen!
Ihr Knut Fleckenstein
