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27.04.2010

Ausstellungseröffnung mit Astronauten

Category: Europapolitik

Knut Fleckenstein mit den Astronauten der ISS: Robert Thirsk, Roman Romanenko und Frank De Winne v.l. (Foto: Benjamin Scharfenberg)

Knut Fleckenstein eröffnete heute eine Ausstellung der besonderen Art: Zu Gast im Parlament waren drei Astronauten der internationalen Raumstation ISS und die European Amateur Radio Benefiting Society, eine Gesellschaft zur Förderung des Amateurfunks.

Vorgestellt wurde das Projekt ARISS "Amateur Radio on ISS". ARISS ermöglicht den Astronauten an Bord der ISS, mit Amateurfunkgeräten auf der Erde in Kontakt zu treten. Seit 2001 wurden auf diese Weise Kontakte von Schülern zu den Astronauten auf der ISS hergestellt. So wird den Kindern auf spielerische Art und Weise die Arbeit der Astronauten an Bord der Raumstation nahe gebracht und das Interesse an Naturwissenschaften und Technik gefördert.

Scherzend bemerkte Knut Fleckenstein, dass es auch im Europäischen Parlament viele Überflieger gebe, die hoch hinaus wollten. So weit wie die anwesenden Astronauten habe es jedoch bis lang nur einer geschafft - sein tschechischer Kollege Vladimir Remek aus der EU-Russland-Delegation, der 1978 als Kosmonaut ins All flog.

Im Anschluss an Knut Fleckenstein sprachen der Vorsitzende der European Amateur Radio Benefiting Society Gaston Bertels und der Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur Frank de Winne, der zusammen mit seinen Kollegen von der internationalen Raumstation den anwesenden Schülern der Europaschule in Brüssel Rede und Antwort stand. Sie erklärten die physikalischen Zusammenhänge wie die Lichtreflexion im All und die Auswirkungen der Schwerelosigkeit, beantworteten aber auch tapfer alle neugierigen Fragen zu ihren Essens- und Schlafgewohnheiten auf der internationalen Raumstation.


Persönliches

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

da am 9. Mai Europatag war, verbringen heute (Montag, der 14. Mai) fast alle Europaabgeordneten aber auch viele EU-Beamte den Tag in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen, um von ihrer Arbeit in und für Europa zu erzählen. Viele gehen für diesen Zweck in ihre alte Schule. Ich habe mir das Gymnasium Ohmoor in Hamburg ausgesucht und freue mich schon auf die Gespräche mit den Schülern.

Sie fragen sich, warum ausgerechnet der 9. Mai Europatag ist? Hier finden Sie die Antwort.

Da ich am Montag noch in Hamburg bin, liegt also ausnahmsweise eine sehr kurze Woche in Brüssel vor mir. Schließlich ist am Donnerstag schon wieder ein Feiertag (Himmelfahrt). In Brüssel müssen wir Europaabgeordneten daher den verbleibenden Dienstag und Mittwoch besonders intensiv zur Vorbereitung unserer nächsten Plenarsitzung in Straßburg in der kommenden Woche nutzen. Ich nehme an einer Reihe von Koordinierungssitzungen teil.

Und falls Sie am heutigen Montagabend mit meinem Fraktionskollegen Jo Leinen und mir über Europas Zukunft diskutieren wollen, dann freue ich mich, Sie heute um 19 Uhr im Baseler Hof zu sehen!

Ihr Knut Fleckenstein

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