Anschläge auf die Moskauer Metro - Terrorismus bedroht Vertrauen der Menschen
Als Ausdruck seiner Anteilnahme mit den Angehörigen der Opfer des jüngsten Terroranschlags auf die Moskauer Metro legte der SPD-Europaabgeordnete Knut Fleckenstein, der sich zurzeit auf Delegationsreise in Moskau befindet, an der Metrostation Kulturpark heute Blumen nieder.
Am frühen Montagmorgen hatten zwei Explosionen in den Metrostationen Lubjanka und Kulturpark 40 Menschen in den Tod gerissen und etliche verletzt. "Hunderttausende von Moskauer Bürgern pendeln jeden Morgen in die Millionenstadt Moskau, um ihrer Arbeit nachzugehen. Zusammen mit der Moskauer Bevölkerung trauere ich um die unschuldigen Menschen. Ihren Familienangehörigen gehört mein tiefes Mitgefühl", so Knut Fleckenstein.
Als Vorsitzender der EU-Russland-Delegation des Europäischen Parlaments leitet Knut Fleckenstein dieser Tage eine gemeinsame Arbeitssitzung von Europaabgeordneten mit Abgeordneten des russischen Föderationsrats. Trotz der Anschläge wurde an der gemeinsamen Sitzung festgehalten.
Im Gespräch mit dem stellvertretenden Außenminister Alexander Gruschko ging es auch um den gemeinsamen Kampf gegen Terrorismus.
Knut Fleckenstein betonte: "Um Terrorismus erfolgreich zu bekämpfen, muss ihm der Nährboden entzogen werden. Hierfür bedarf es, neben der Bestrafung der Täter, einer aufrichtigen sozialen Politik, der es gelingt, den Menschen Perspektiven aufzuzeigen. Terroristische Anschläge dürfen nicht dazu führen, das Vertrauen der Menschen in die Lösungskraft der Politik weiter zu schwächen", mahnte Knut Fleckenstein.
Persönliches

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
da am 9. Mai Europatag war, verbringen heute (Montag, der 14. Mai) fast alle Europaabgeordneten aber auch viele EU-Beamte den Tag in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen, um von ihrer Arbeit in und für Europa zu erzählen. Viele gehen für diesen Zweck in ihre alte Schule. Ich habe mir das Gymnasium Ohmoor in Hamburg ausgesucht und freue mich schon auf die Gespräche mit den Schülern.
Sie fragen sich, warum ausgerechnet der 9. Mai Europatag ist? Hier finden Sie die Antwort.
Da ich am Montag noch in Hamburg bin, liegt also ausnahmsweise eine sehr kurze Woche in Brüssel vor mir. Schließlich ist am Donnerstag schon wieder ein Feiertag (Himmelfahrt). In Brüssel müssen wir Europaabgeordneten daher den verbleibenden Dienstag und Mittwoch besonders intensiv zur Vorbereitung unserer nächsten Plenarsitzung in Straßburg in der kommenden Woche nutzen. Ich nehme an einer Reihe von Koordinierungssitzungen teil.
Und falls Sie am heutigen Montagabend mit meinem Fraktionskollegen Jo Leinen und mir über Europas Zukunft diskutieren wollen, dann freue ich mich, Sie heute um 19 Uhr im Baseler Hof zu sehen!
Ihr Knut Fleckenstein

