Jugend denkt Europa

Die Europa-Abgeordneten (v.l.) Sabine Wils (Linke), Knut Fleckenstein (SPD) und Birgit Schnieber-Jastram (CDU) mit den Schülern der Europaschule Hamm
Am 5. Februar nahm Knut Fleckenstein als politischer Pate für eine Schülergruppe der Europaschule Hamm an der Initiative Jugend denkt Europa der Robert Bosch Stiftung teil. Die Initiative lebt davon, dass die Ideen der Jugendlichen nicht in den Klassenzimmern bleiben, sondern ihren Weg in die echte Politik finden. Die Hamburger Schülerinnen und Schüler entwickelten in einem viertägigen Workshop ihre Visionen zum Thema „New Energy for Europe“. Am Abschlusstag diskutierten sie ihre Ideen in einer simulierten Parlamentsdebatte mit den EU-Abgeordneten Knut Fleckenstein, Birgit Schnieber-Jastram und Sabine Wils.
Ein besonderes Augenmerk von Jugend denkt Europa liegt auf der Begegnung von Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Ländern. Zeitgleich zu den insgesamt siebzehn Projektwochen in Deutschland finden Workshops in Bulgarien, Dänemark, Estland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechien und Ungarn statt. Die Jugendlichen können sich dabei untereinander auf der Jugend denkt Europa-Online-Plattform virtuell vernetzen. Auf diese Weise wird die Initiative zu einem Ort der Begegnung der europäischen Jugend. Außerdem übergeben Delegationen der Jugendlichen ihre Ergebnisse in Form eines gemeinsamen Aktionsplan: New Energy for Europe an die EU-Ratspräsidentschaft.
Persönliches

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
bedingt durch den belgischen Generalstreik am Montag bin ich schon am Sonntag in Brüssel gelandet und hatte somit etwas mehr Zeit die Woche vorzubereiten. Das ist gut, denn hier geht es Schlag auf Schlag.
Martin Schulz hat am Montag eine erste gute Rede auf dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs gehalten. Er forderte mit deutlichen Worten, gleichberechtigt mit anderen Institutionen an den Verhandlungen beteiligt zu werden. Ein europäischer Fiskalpakt ohne parlamentarische Kontrolle sei inakzeptabel, so Schulz. Rede von Schulz
Ich muss mich diese Woche um zwei Berichte kümmern. Einmal stelle ich in der Versammlung der Östlichen Partnerschaft meinen Bericht zu Medienfreiheit in der Region vor. Bei dem zweiten Bericht dreht es sich immer noch um die Europäische Seesicherheitsagentur. Die formellen Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten laufen an und am Dienstag ist unsere erste Verhandlungsrunde.
Zudem wählt die SPD-Gruppe im EP einen neuen Vorstand. Soweit aus Brüssel!
Herzliche Grüße
Ihr Knut Fleckenstein
