Ausstellungseröffnung mit Astronauten

Knut Fleckenstein mit den Astronauten der ISS: Robert Thirsk, Roman Romanenko und Frank De Winne v.l. (Foto: Benjamin Scharfenberg)
Knut Fleckenstein eröffnete heute eine Ausstellung der besonderen Art: Zu Gast im Parlament waren drei Astronauten der internationalen Raumstation ISS und die European Amateur Radio Benefiting Society, eine Gesellschaft zur Förderung des Amateurfunks.
Vorgestellt wurde das Projekt ARISS "Amateur Radio on ISS". ARISS ermöglicht den Astronauten an Bord der ISS, mit Amateurfunkgeräten auf der Erde in Kontakt zu treten. Seit 2001 wurden auf diese Weise Kontakte von Schülern zu den Astronauten auf der ISS hergestellt. So wird den Kindern auf spielerische Art und Weise die Arbeit der Astronauten an Bord der Raumstation nahe gebracht und das Interesse an Naturwissenschaften und Technik gefördert.
Scherzend bemerkte Knut Fleckenstein, dass es auch im Europäischen Parlament viele Überflieger gebe, die hoch hinaus wollten. So weit wie die anwesenden Astronauten habe es jedoch bis lang nur einer geschafft - sein tschechischer Kollege Vladimir Remek aus der EU-Russland-Delegation, der 1978 als Kosmonaut ins All flog.
Im Anschluss an Knut Fleckenstein sprachen der Vorsitzende der European Amateur Radio Benefiting Society Gaston Bertels und der Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur Frank de Winne, der zusammen mit seinen Kollegen von der internationalen Raumstation den anwesenden Schülern der Europaschule in Brüssel Rede und Antwort stand. Sie erklärten die physikalischen Zusammenhänge wie die Lichtreflexion im All und die Auswirkungen der Schwerelosigkeit, beantworteten aber auch tapfer alle neugierigen Fragen zu ihren Essens- und Schlafgewohnheiten auf der internationalen Raumstation.
Persönliches

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
In der Woche vom 6. bis 12. Februar erwartet mich viel Arbeit im Verkehrs-ausschuss aber auch in meiner Eigenschaft als Vorsitzender der EU-Russland-Delegation.
Am Montag und Dienstag führe ich eine Reihe von Gesprächen zu meinem Bericht über die Europäische Seeverkehrs-sicherheitsagentur (EMSA). Am Mittwoch veranstaltet der Auswärtige Ausschuss eine Anhörung zu den Wahlen in Russland. Die erneuten Demonstrationen russischer Bürger am letzten Samstag und bei klirrender Kälte haben einmal mehr gezeigt, wie dringlich die Forderung nach Wahrung der Bürgerrechte geworden ist. Auch Serbien beschäftigt mich diese Woche, denn am Donnerstag nehme ich an einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung teil.
Die Hamburger unter Ihnen können mich am Sonntag abend beim Ball über den Wolken treffen. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Woche.
Herzliche Grüße
Ihr Knut Fleckenstein
