Anschläge auf die Moskauer Metro - Terrorismus bedroht Vertrauen der Menschen
Als Ausdruck seiner Anteilnahme mit den Angehörigen der Opfer des jüngsten Terroranschlags auf die Moskauer Metro legte der SPD-Europaabgeordnete Knut Fleckenstein, der sich zurzeit auf Delegationsreise in Moskau befindet, an der Metrostation Kulturpark heute Blumen nieder.
Am frühen Montagmorgen hatten zwei Explosionen in den Metrostationen Lubjanka und Kulturpark 40 Menschen in den Tod gerissen und etliche verletzt. "Hunderttausende von Moskauer Bürgern pendeln jeden Morgen in die Millionenstadt Moskau, um ihrer Arbeit nachzugehen. Zusammen mit der Moskauer Bevölkerung trauere ich um die unschuldigen Menschen. Ihren Familienangehörigen gehört mein tiefes Mitgefühl", so Knut Fleckenstein.
Als Vorsitzender der EU-Russland-Delegation des Europäischen Parlaments leitet Knut Fleckenstein dieser Tage eine gemeinsame Arbeitssitzung von Europaabgeordneten mit Abgeordneten des russischen Föderationsrats. Trotz der Anschläge wurde an der gemeinsamen Sitzung festgehalten.
Im Gespräch mit dem stellvertretenden Außenminister Alexander Gruschko ging es auch um den gemeinsamen Kampf gegen Terrorismus.
Knut Fleckenstein betonte: "Um Terrorismus erfolgreich zu bekämpfen, muss ihm der Nährboden entzogen werden. Hierfür bedarf es, neben der Bestrafung der Täter, einer aufrichtigen sozialen Politik, der es gelingt, den Menschen Perspektiven aufzuzeigen. Terroristische Anschläge dürfen nicht dazu führen, das Vertrauen der Menschen in die Lösungskraft der Politik weiter zu schwächen", mahnte Knut Fleckenstein.
Persönliches

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
In der Woche vom 6. bis 12. Februar erwartet mich viel Arbeit im Verkehrs-ausschuss aber auch in meiner Eigenschaft als Vorsitzender der EU-Russland-Delegation.
Am Montag und Dienstag führe ich eine Reihe von Gesprächen zu meinem Bericht über die Europäische Seeverkehrs-sicherheitsagentur (EMSA). Am Mittwoch veranstaltet der Auswärtige Ausschuss eine Anhörung zu den Wahlen in Russland. Die erneuten Demonstrationen russischer Bürger am letzten Samstag und bei klirrender Kälte haben einmal mehr gezeigt, wie dringlich die Forderung nach Wahrung der Bürgerrechte geworden ist. Auch Serbien beschäftigt mich diese Woche, denn am Donnerstag nehme ich an einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung teil.
Die Hamburger unter Ihnen können mich am Sonntag abend beim Ball über den Wolken treffen. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Woche.
Herzliche Grüße
Ihr Knut Fleckenstein

